Weihnachtsoratorium

Bismarck-Gedächtnis-Kirche Aumühle

Der Mythos Weihnachtsoratorium
Vor 281 Jahren erklangen in Leipzig erstmals alle 6 Kantaten, die heute untrennbar zum Weihnachtsfest dazu gehören. Ohne Weihnachtsoratorium wird für viele Musiker, Musikliebhaber und Bachfreunde nicht richtig Weihnachten. Das Werk trägt fast eine Art Heiligenschein. Zu recht, denn die Musik, die Chöre und Arien – umspannt von Rezitativen-, ist unvergleichlich schön. Mal kommt sie festlich daher, mal tänzerisch, mal als besänftigendes Schlafl ied. Viele dieser Melodien sind vertraut und berühren doch jedes Mal wieder neu. Wen ergreift es nicht, wenn die Pauke mit ihren ersten 5 Tönen alle zum Hinhören ruft?
Die ersten 3 Kantaten des Weihnachtsoratoriums sind zugedacht für den 1., 2. und damals noch üblichen 3. Weihnachtsfeiertag.
So bietet sich der Sonntag nach Weihnachten an, die ersten 3 Kantaten zu musizieren. Seien Sie herzlich eingeladen zu einem
konzertanten Gottesdienst, der mit „Jauchzet, frohlocket“ beginnt und uns musikalisch das Weihnachtsgeschehen bis zur Umkehr der Hirten erzählt. Der Eintritt ist frei, um eine angemessene Kollekte wird gebeten.