„Nur“ Heinrich Heines Papierverkäufer? Der jüdische Wohltäter Eduard Michaelis

Theater Augustinum Aumühle, Mühlenweg in Aumühle

Vortrag von Dr. Claus Gossler

„Am besten konserviert hat sich mein Freund, der Papierverkäufer“, schrieb Heinrich Heine 1844 in seinem satirischen Versepos „Deutschland. Ein Wintermärchen“. Er meinte damit den Hamburger Kaufmann Eduard Michaelis (1771-1847), Namensgeber des Papiergroßhandelsunternehmens E. Michaelis & Co., das seinen Sitz seit 1962 in Reinbek hat. Claus Gossler führt uns auf die Spur eines faszinierenden Mannes, der nicht nur einen kleinen Papierladen in einen florierenden Großhandel ausbaute, sondern sich auch sein Leben lang der Hilfe für mittellose Juden verschrieb. Michaelis initiierte die Gründung der Israelischen Freischule für arme jüdische Kinder, schob das Israelische Vorschuss-Institut an, das Kleinkredite verlieh, und engagierte sich ehrenamtlich im Altonaer Waisenhaus.

Eine Veranstaltung der Otto-von-Bismarck-Stiftung

Eintritt frei