Neue Forschungen in Baalbek (Libanon)

Theater Augustinum Aumühle, Mühlenweg in Aumühle

Vortrag von PD Dr. phil. Konrad Hitzl

Im November 1898 besuchte Kaiser Wilhelm II. zum Abschluss seiner Orientreise die Ruinen von Baalbek. Von dem erhaltenen antiken Bestand dieser größten Tempelanlage, die sich aus der römischen Zeit bewahrt hat, war der Kaiser so beeindruckt, dass er beim osmanischen Sultan Abdul Hamid II. einen Grabungsantrag stellte, der sehr schnell genehmigt wurde. Die deutschen Grabungen in Baalbek dauerten vom Dezember 1898 bis zum Frühjahr 1905. Hundert Jahre nach dem Besuch des letzten deutschen Kaisers war es in deutsch-libanesischer Kooperation möglich, in Baalbek ein archäologisches Museum zu eröffnen.

Im Jahr 2001 begann die Orientabteilung des Deutschen Archäologischen Instituts mit einer Bestandsaufnahme der noch erhaltenen archäologischen Bauten und Artefakte. Das Projekt lief im Herbst 2010 aus und erbrachte eine Fülle neuer Fakten und Erkenntnisse, die hier vorgestellt werden sollen.

Eine Veranstaltung der Volkshochschule Aumühle-Wohltorf, in Zusammenarbeit mit der Schleswig-Holsteinischen Universitätsgesellschaft

Eintritt: 5 Euro