Kaiserin und Kanzler im Konflikt
OTTO-VON-BISMARCK-STIFTUNG, Friedrichsruh
Politische Gegensätze an der Spitze von Politik und Gesellschaft im Kaiserreich stehen im Mittelpunkt des Vortrags, zu dem die Otto-von-Bismarck-Stiftung in diesem Monat einlädt. Am Donnerstag, 16. Februar, um 19:30 Uhr skizziert die Historikerin Susanne Bauer beispielhaft das konfliktträchtige Verhältnis zwischen Kaiserin Augusta und Reichskanzler Bismarck: Am liberalen Hof in Weimar aufgewachsen und ausgebildet, war Augusta als preußische Königin und deutsche Kaiserin ein politisch denkender Mensch. Ihre liberalen Ansichten führten dazu, dass sie und Otto von Bismarck sich in gegenseitiger Ablehnung gegenüberstanden und den Einfluss des anderen auf Wilhelm I. kritisch beobachteten.
Interessierte werden um Anmeldung gebeten unter der Telefonnummer 04104 / 97710 oder per E-Mail an info@bismarck-stiftung.de. Die Otto-von-Bismarck-Stiftung bietet außerdem zwei öffentliche Führungen an. Am Sonntag, 12. Februar, wird um 14 Uhr im Bismarck-Museum nach der Rolle des ersten Reichskanzlers in der Erinnerungskultur der Deutschen gefragt. Am Sonntag, 19. Februar, werden um 10:30 Uhr in der Dauerausstellung im Historischen Bahnhof Friedrichsruh „Otto von Bismarck und seine Zeit“ erläutert.
Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei.