Indien – Großmacht im Wartestand im Schatten Chinas. Eine Annäherung an das eurasisch-asiatische Jahrhundert

Theatersaal Augustinum

Vortrag von Dr. Uwe Christiansen


Die aktuelle geopolitische Diskussion dieser Tage konzentriert sich auf die außenpolitischen Ziele und Aktivitäten des amerikanischen Präsidenten: im Mittelpunkt von Handelspolitik, Protektionismus und Sicherheitspolitik stehen China, Europa und Russland.
Wenig beachtet formiert sich unterdessen in der östlichen Hemisphäre unserer Welt ein eurasisch-asiatisches Kraftfeld, das in nicht allzu ferner Zukunft zu den bestimmenden Akteuren der Weltpolitik und der Weltordnung herangereift sein wird - wenn es dies nicht bereits ist. Zu den maßgeblichen Taktgebern dieses Kraftfeldes zählt neben China und Russland an vorderer Stelle Indien.
Dr. Uwe Christiansen beleuchtet Indiens ökonomisches Hineinwachsen in die Globalität, wirft den Blick auf Indiens koloniale Geschichte und zieht die Linie weiter zu dem daraus entstandenen nationalen Selbstverständnis und Selbstbewusstsein des Subkontinents. Und er fragt: Welches sind die derzeitigen und die kommenden Konfliktfelder im eurasisch-asiatischen Kraftfeld?
Der Referent ist freiberuflicher Politik-Dozent, lehrte als Gastdozent unter anderen an der Führungsakademie der Bundeswehr und war Präsident der Akademie für Publizistik in Hamburg. Er berät Firmen und Wirtschaftsverbände.


Eintritt: 4 Euro, Gäste 6 Euro