Chopin und Schumann – zwei musikalische Charaktere
Hamburger Lichtwarksaal, Neanderstraße 22
Frédéric Chopin und Robert Schumann waren zwei der außergewöhnlichsten Komponisten und Persönlichkeiten ihrer Zeit. Sie kamen beide im Jahre 1810 zur Welt. Es gab zwar vielfältige Kontakte und das Wissen voneinander, aber nur zwei persönliche Begegnungen der beiden Komponisten. Schumann ist ein Komponist, der seine Impulse in Literatur und Poesie findet, um sie dann in Musik umzusetzen und auch bereit ist, Extreme in der Musik auszureizen. Chopin kann dies mit seinen Idealen nicht vereinbaren. Auch bei Chopin gibt es düstere Abgründe und spannende Dissonanzen, aber sie bleiben, wie Schumann es formuliert hat, „unter Blumen eingesetzte Kanonen“. Vor allem aber widerstrebten Chopin Kompositionen, deren Impulse nicht aus dem Innersten eines Menschen kommen.
Chopin und Schumann, haben „unsterbliche“ Musik komponiert. Können wir die unterschiedlichen Auffassungen beider Komponisten beim Hören ihrer Musik im Konzertsaal wahrnehmen? Dieses zu hinterfragen und auf jeden Fall herrliche Musik zu erleben, ist möglich am Samstag, den 22. 09. 2018 um 19 Uhr im Hamburger Lichtwarksaal, Neanderstraße 22.
Wir freuen uns auf einen musikalischen und literarischen Abend mit Dorota Motyczyńska und Paweł Motyczyński, sowie Dr. Manfred Dahlke.